Gestern waren wir in Kibera, dass ist das groeste Slum Afrikas. Es leben dort ca. 1 Mio. Menschen in Wellblechhutten, und die zustaende sind furchteregend. Krankheiten, extreme Armut, Kriminalitaet gehoeren hier zur Tagesordnung. Es is so schmutzig das es schlimmer kaum noch gehen wuerde. Der Muell und die Exkremente landen zwischen den Heutten wo alle gehen oder den Tag verbringen. Es stehen kleine Kinder hustend weinend vor den Huetten. Manche spatzieren mit ihren 2 Jahren alleine vor dem Abgrund. Hunde fristen zusammengerollt und hager im Matsch den langen Tag. Andere kauen auf einer wurzeln im Boden. Wenn es brennt kann niemand die Flammen loeschen. Wir gingen ueber rutshige Felsen und wackelige Holzbruecken. Mitten in den Slums brachte uns Susanne die Schwester von Lucy in groessere Huette die als Kirche und Schule fungiert. Die Kinder darin sangen und dankten Jesus fuer den Zucker im Tee und die Butter auf dem Brot, welches sie sicher nicht haben. Dann bat man uns zu singen. Uns war ueberhaupt nicht dannach zu Mute. Irgentwie perplex von dem ganzen kam kurz das Lied, Peters Bruennerle, welches wir zuvor in der Pangani Schule gesungen hatten. Pangani erschien ploetlich im Vergleich als wunderschoener Ort um zur Schule zu gehen. Vorbei an kleinen Geschaften die Gemuese, Pythonschaedel so gros wie ein Leib Brot, gegrillten Kuhfuessen wo die Haare abgeflaemmt werden uber einen zertrampelten Skorpion ueber die Gleise waren wir wieder aus den Slum heraus und konnten wieder durchatmen. Keine 500 Meter weiter ist man wieder im regen alltagsleben von Nairobi, wo es auch Wohlstand, Shoppingmalls und vieles andere gibt. Wir haben win Video welches Susanne ueber die Slums gemacht hat mit und werden es euch zeigen. Es ist aber wirklich 100 und 1 wenn man ein Video sieht oder selber durchmaschiert.
Die Kriminalitaet hoert nicht dort auf wo die Slums enden, das ist auch der Grund warum wir mit nur wenig Bargeld und Wertsachen herumlaufen.
Man lernt Oesterreich als sicheres sauberes Land gleich noch mal mehr zu schaetzen.
bis bald Klemens
Kibera Slums Wikipedia
hallo nochmal,
ReplyDeletedie einstellungen bei dem blog haben mich gerade rausgeschmissen mal schauen,ob ich wieder was schreiben kann
mam
Interessant, ich hab dir ein mail geschrieben, weil ich keine chance hatte mich einzuloggen - nun nach viel versuch und irrtum - bin ich wieder da!!
ReplyDeleteAlso bitte, lies deine mails und ich wünsch Dir und Euch allen Alles, alles Gute - freu mich schon sehr auf Samstag!
mam
Hi Klemens, dein Bericht ist bewegend und erschütternd. Als Wohlstands-Westler mischt sich ein Gefühl wie Scham mit elterlicher Sorge.
ReplyDeleteWir freuen uns, wenn Ihr wohlbehalten zurück seid.
Take care!
Papa